Auf Teneriffa hat ein Tourist Ihr Google-Profil bereits gesehen, bevor er Ihre Website erreicht. Es ist der erste Eindruck, der erste Vertrauensfilter und zunehmend der Ort, an dem die Entscheidung fällt — hier zu essen, hier zu schlafen oder Sie anzurufen.
Prüfen Sie, ob Ihrem Profil etwas davon fehlt: eine genaue Kategorie, Zweitkategorien, Attribute, aktuelle Fotos oder ein Beitrag in den letzten Monaten. Das ist, was Sie für 2026 ändern sollten.
Eine kurze Vorbemerkung: Auf Deutsch heißt Google Business Profile Google Unternehmensprofil, früher Google My Business. Wenn Sie in der Hilfe oder in den Menüs danach suchen, ist das dasselbe. Ein Profil hinzuzufügen oder zu beanspruchen kostet nichts.
Wie entscheidet Google, welche Profile es zeigt?
Google erklärt es auf seiner Seite mit Tipps zur Verbesserung des lokalen Rankings. Lokale Ergebnisse hängen vor allem von drei Faktoren ab:
- Relevanz: wie gut Ihr Profil zu dem passt, was jemand sucht. Hier zählt alles, was Sie ausfüllen: Kategorie, Beschreibung, Leistungen und Attribute. Google verlangt vollständige und ausführliche Angaben.
- Entfernung: wie weit Ihr Unternehmen vom Suchenden entfernt ist. Wenn die Person ihren Standort nicht teilt, verwendet Google, was es darüber weiß.
- Bekanntheit: wie bekannt Ihr Unternehmen ist. Google nennt zum Beispiel, wie viele Websites auf Ihr Unternehmen verweisen und wie viele Rezensionen Sie haben, und schreibt, dass mehr Rezensionen und positive Bewertungen Ihrem lokalen Ranking helfen können.
Dieselbe Seite stellt klar, dass man ein besseres lokales Ranking bei Google weder beantragen noch kaufen kann. Die Entfernung steuern Sie nicht: Ihr Restaurant steht, wo es steht. Was Sie steuern, ist die Relevanz, mit einem vollständigen und genauen Profil, und mit der Zeit die Bekanntheit: echte Rezensionen, eine eigene Website und dass andere über Sie sprechen. Darum geht es in diesem Leitfaden.
Wie beanspruchen und bestätigen Sie Ihr Google Unternehmensprofil?
- Suchen Sie Ihr Unternehmen in Google Maps mit Namen und Ort. Es kann bereits ein Profil geben, auch wenn Sie es nie angelegt haben. Wenn es existiert und nicht bestätigt ist, beanspruchen Sie es direkt im Profil; wenn nicht, legen Sie es unter business.google.com/add an.
- Bestätigen Sie es. Google entscheidet je nach Unternehmensart, Region und Öffnungszeiten, welche Methoden Sie bekommen: Telefon oder SMS, E-Mail, Videoaufnahme, Live-Videoanruf oder Post. Wenn Ihnen das Video angeboten wird, empfiehlt Google diese Methode. Wenn Sie Telefon wählen, muss ein Mensch abnehmen: automatische Telefonansagen erhalten den Code nicht.
- Verwenden Sie ein Google-Konto, das Sie selbst kontrollieren, nicht das eines Verwandten oder der Firma, die Ihnen vor Jahren die Website gebaut hat. Wenn Ihnen jemand hilft, dann mit Zugriff auf Ihr Profil, aber das Eigentum sollte bei Ihnen liegen.
Solange das Profil nicht bestätigt ist, erscheinen Ihre Fotos nicht bei Google. Und wenn Sie später Namen, Adresse oder Kategorie ändern, kann Google eine erneute Bestätigung verlangen. Deshalb lohnt es sich, diese drei Angaben von Anfang an richtig zu machen. Falls Sie zwei Profile Ihres Unternehmens finden (etwa ein altes und ein neues), klären Sie das: Google verlangt ein Profil pro Unternehmen.
Die Felder des Profils, in dieser Reihenfolge
Alles wird in Ihrem Profil in der Google Suche oder in der Google Maps App unter Profil bearbeiten geändert. Ich empfehle diese Reihenfolge, vom Wichtigsten bis zum Feinschliff. Die Grenzen stammen aus Googles Hilfe zum Bearbeiten des Unternehmensprofils:
- Name. Genau so, wie er auf Ihrem Schild, Ihren Belegen und Ihrer Website steht. Kein "Teneriffa", kein "bester Fisch", keine Telefonnummer, keine Öffnungszeiten. Googles Richtlinien warnen, dass unnötige Zusätze im Namen zur Sperrung des Profils führen können.
- Haupt- und weitere Kategorien. Als Hauptkategorie die spezifischste der Liste (wie Sie sie wählen, steht weiter unten). Danach können Sie bis zu 9 weitere hinzufügen, Google bittet aber, so wenige wie möglich zu verwenden: nur die, die beschreiben, was Ihr Unternehmen ist.
- Adresse oder Einzugsgebiet. Wenn Kunden zu Ihnen kommen: vollständige Adresse und die Kartennadel an Ihrer Tür, nicht in der Ortsmitte. Wenn Sie zum Kunden fahren (Ausflüge mit Hotelabholung, mobiler Friseur, Poolwartung), legen Sie ein Einzugsgebiet mit den Orten an, die Sie abdecken. Ein virtuelles Büro oder ein Postfach reicht für ein Profil nicht.
- Öffnungszeiten und besondere Öffnungszeiten. Die regulären Zeiten und separat Feiertage und einzelne Schließtage. Wenn Sie außerhalb der Saison schließen, können Sie das Unternehmen bei Google als vorübergehend geschlossen markieren, statt Zeiten stehen zu lassen, die nicht stimmen.
- Telefon. Die Hauptnummer und auf Wunsch bis zu 2 weitere. Es sollte eine Nummer sein, unter der jemand abnimmt. Wenn Ihr Profil die Chat-Option per WhatsApp anbietet (Google bietet sie nur in einigen Regionen an) und Sie Kunden per WhatsApp betreuen, aktivieren Sie sie; Ideen zur Organisation finden Sie im WhatsApp-Business-Leitfaden für Restaurants und Hotels.
- Website. Die vollständige Adresse Ihrer Website, mit https. Ihre Website, nicht Ihre Seite bei Booking, TripAdvisor oder Instagram. Je nach Kategorie können Sie zusätzlich Links für Reservierungen, Bestellungen oder die Speisekarte hinterlegen.
- Beschreibung. Was Sie anbieten, was Sie unterscheidet, wo Sie sind und in welchen Sprachen Sie bedienen. Höchstens 750 Zeichen, keine Links und kein Schwerpunkt auf Aktionen oder Preisen: Die gehören in Beiträge.
- Attribute. Terrasse, WLAN, Barrierefreiheit, Zahlungsarten, vegetarische Optionen. Mehr dazu in Punkt 6.
- Leistungen, Speisekarte oder Produkte. Gastronomiebetriebe können den Speisekarten-Editor nutzen; Gesundheits- und Beautybetriebe ihre Leistungen eintragen und, wenn die Kategorie es erlaubt, einen Buchungsbutton.
- Fotos und Videos. Logo, Titelbild, Außenansicht, Innenraum, Produkt und Team. Mehr dazu in Punkt 2.
- Soziale Netzwerke. Wo verfügbar, ein Link pro Plattform: Instagram, Facebook, TikTok und einige mehr.
Ein erfundenes Beispiel für eine Beschreibung, damit Sie den Ton sehen: "Familiengeführtes Fischrestaurant am Hafen, mit Fisch des Tages und Terrasse mit Meerblick. Mittags und abends geöffnet, Speisekarte auf Spanisch, Englisch und Deutsch. Reservierung telefonisch oder online." Kurz, konkret, ohne leere Adjektive. Wenn Sie etwas haben, das Sie wirklich unterscheidet, ist dafür reichlich Platz.
1. Wählen Sie die Hauptkategorie sorgfältig
Die Kategorie sagt Ihren Kunden, und Google, was Ihr Unternehmen anbietet. Laut Googles Hilfe erreichen Sie damit Kunden, die nach Ihren Produkten oder Dienstleistungen suchen; die gewählten Kategorien wirken sich auf Ihr Ranking in lokalen Suchergebnissen aus, und je nach Unternehmensart können sie auch verwendet werden, um Ihrem Unternehmen ein Label zuzuweisen. Google nennt ein Beispiel: Mit „Pizzeria“ als Hauptkategorie kann ein Unternehmen in lokalen Ergebnissen bei Suchen nach „Restaurants“, „italienischen Restaurants“ oder „Pizza“ erscheinen.
Bevor Sie sich mit einer allgemeinen Kategorie wie "Restaurant", "Hotel" oder "Reisebüro" zufriedengeben, tippen Sie genau ein, was Sie sind, und schauen Sie, welche spezifischeren Optionen Google vorschlägt. Die Kategorie beschreibt, was Ihr Unternehmen ist, nicht alles, was es verkauft: Der Rest gehört in Leistungen, Speisekarte und Attribute.
So wählen Sie richtig:
- Vervollständigen Sie den Satz "Dieses Unternehmen ist ein...", nicht "Dieses Unternehmen hat ein...". Das ist die Regel aus Googles Richtlinien: Ein Motel mit Pool ist ein Motel, kein Schwimmbad.
- Wählen Sie die spezifischste Kategorie, die es gibt. Googles eigenes Beispiel: "Nagelstudio" statt eines allgemeinen Salons. Wenn Sie eine spezifische Kategorie wählen, versteht Google die allgemeineren, die darin enthalten sind, bereits mit.
- Nichts erfinden: Sie können nur Kategorien aus der Liste wählen. Wenn Ihre fehlt, nehmen Sie die nächstliegende allgemeine.
- Schauen Sie sich Ihre direkte Konkurrenz an: Suchen Sie in Google Maps so, wie Ihr Kunde suchen würde ("Fischrestaurant Los Cristianos", "Physiotherapie La Laguna"), und öffnen Sie die ersten Profile. Die Kategorie steht unter dem Namen.
Die Kategorie schaltet außerdem Funktionen frei: Laut Google können Hotels ihre Sterne und Ausstattung zeigen, Restaurants Links zum Bestellen, Reservieren und zur Speisekarte, Gesundheits- und Beautybetriebe einen Buchungsbutton und ihre Leistungen. Mit der falschen Kategorie fehlen Ihnen diese Buttons womöglich.
2. Fotos: Ihre eigenen und die Ihrer Kunden
In seiner Dokumentation sagt Google nicht, dass Kundenfotos stärker gewichtet werden als Ihre. Was Google in seiner Hilfe zu Fotos und Videos sehr wohl erklärt: Wenn das gewählte Titelbild von geringer Qualität ist oder andere Quellen darauf hindeuten, dass es Ihr Unternehmen nicht am besten repräsentiert, kann stattdessen ein von Nutzern hochgeladenes Foto angezeigt werden. Und Kunden können Fotos in Ihrem Profil veröffentlichen, ohne dass Sie das verhindern können; Sie können nur die melden, die gegen die Regeln verstoßen. Beides zählt also: Ihre Fotos, um zu steuern, was man zuerst sieht, und die Ihrer Kunden, weil sie Ihr Unternehmen so zeigen, wie die Leute es erleben. Wie beeinflussen Sie die Fotos Ihrer Kunden?
- Bitten Sie um Fotos am Ende des Service — beim Bezahlen der Rechnung, beim Check-out
- Platzieren Sie ein dezentes Schild mit dem QR-Code zu Ihrem Profil am Tisch, an der Bar, im Zimmer
- Laden Sie selbst echte, aktuelle Fotos hoch — Außenansicht, Innenraum, Team, Produkt oder Arbeit. Aktualisieren Sie sie, wenn sich etwas ändert
Zwei alte Fotos zeigen Kunden nicht, wie Ihr Unternehmen heute aussieht. Wenn Sie renovieren, die Speisekarte ändern oder die Saison beginnt, laden Sie neue hoch.
Was Google von jedem Foto verlangt: JPG oder PNG, zwischen 10 KB und 5 MB, empfohlene Auflösung 720 × 720 Pixel (mindestens 250 × 250), scharf, gut belichtet und ohne starke Filter, denn das Bild soll die Realität zeigen. Videos: bis 30 Sekunden, bis 75 MB, 720p oder höher. Bis ein Foto erscheint, können 24 bis 48 Stunden vergehen.
Diese Fotos sollten nicht fehlen:
- Außenansicht, so wie man sie zu Fuß oder mit dem Auto sieht. Laut Google hilft ein Außenfoto Kunden, Ihr Unternehmen beim Besuch wiederzuerkennen. In einem Einkaufszentrum in Playa de las Américas oder in einer Fußgängerzone in La Laguna erspart dieses Foto Umwege.
- Eingang und Zugang: Stufen, Rampe, wo man parkt.
- Innenraum bei Tageslicht, zu Ihrer Öffnungszeit.
- Produkt: Ihre Gerichte, Ihre Zimmer, Ihr Boot, Ihr Stuhl, Ihr Behandlungsraum.
- Team: echte Gesichter, mit deren Einverständnis.
- Logo und Titelbild: als Titelbild das Foto, das Sie am besten zeigt.
3. Wie bitten Sie um Google-Rezensionen, und wie antworten Sie darauf?
Google empfiehlt, auf Rezensionen zu antworten: Laut seiner Hilfe zeigen Sie damit, dass Ihnen die Meinung Ihrer Kunden wichtig ist, und positive Rezensionen und hilfreiche Antworten können dazu beitragen, dass Ihr Unternehmen auffällt. Außerdem zählt Google die Zahl der Rezensionen und positive Bewertungen zur Bekanntheit, einem der drei Faktoren des lokalen Rankings.
Empfohlene Vorlagen:
- Positive Bewertung — danken, ein Detail des Besuchs erwähnen, zum Wiederkommen einladen
- Neutrale Bewertung — für Feedback danken, Verbesserungspunkt identifizieren
- Negative Bewertung — nie streiten, Klärung offline anbieten (E-Mail oder Telefon)
So bitten Sie um Rezensionen, ohne gegen die Regeln zu verstoßen:
- Öffnen Sie Ihr Profil im Browser am Computer und gehen Sie zu Rezensionen lesen → Mehr Rezensionen erhalten. Kopieren Sie den Link oder laden Sie den QR-Code herunter (der QR-Code lässt sich derzeit nur am Computer erzeugen).
- Schicken Sie den Link nach dem Service per WhatsApp oder E-Mail, und drucken Sie den QR-Code auf den Beleg, stellen Sie ihn auf den Tisch oder an die Rezeption.
- Bitten Sie alle darum, nicht nur die, von denen Sie wissen, dass sie zufrieden sind. Google weist darauf hin, dass eine Mischung aus positiven und negativen Meinungen oft glaubwürdiger wirkt.
- Geben Sie nie etwas dafür: keinen Rabatt, kein Getränk, kein Geschenk. Google verbietet Anreize für das Verfassen, Ändern oder Entfernen von Rezensionen und kann Profile, die das tun, einschränken. Mehr dazu im Leitfaden zum lokalen SEO auf Teneriffa.
Denken Sie beim Antworten daran: Ihre Antwort ist öffentlich, der Kunde wird benachrichtigt und kann seine Rezension danach ändern. Fassen Sie sich kurz, sprechen Sie die Person mit Namen an, gehen Sie auf etwas Konkretes ein und machen Sie aus der Antwort keine Werbung. Veröffentlichen Sie nie private Daten von Kunden; wenn das Problem kompliziert ist, bitten Sie um einen Anruf oder eine E-Mail.
4. Beiträge: Neuigkeiten, Angebote und Veranstaltungen
Sie können wöchentlich einen "Beitrag" auf Ihrem Profil veröffentlichen (Angebot, Event, News, Foto). Er erscheint in Ihrem Profil in der Google Suche und in Maps, und laut Googles Hilfe zu Beiträgen werden Beiträge, die älter als sechs Monate sind, archiviert, sofern kein Zeitraum angegeben ist. Ihre Aufgabe ist laut Google, Kunden die Entscheidung für einen Besuch zu erleichtern. Ein Beitrag ist in wenigen Minuten erstellt.
Es gibt drei Arten:
- Aktuelles: Text, Foto oder Video und ein Button mit Link (buchen, online bestellen, mehr erfahren). Der Button sollte auf eine Website führen, auf der man genau das tun kann.
- Angebot: braucht Titel, Datum und Uhrzeit und erhält automatisch einen Button "Angebot ansehen". Es kann einen Gutscheincode und Bedingungen enthalten.
- Veranstaltung: Titel sowie Start- und Enddatum mit Uhrzeit. Ohne Uhrzeiten wird sie an den jeweiligen Tagen als ganztägig angezeigt.
Sie erstellen sie in Ihrem Profil unter Beiträge → Beitrag hinzufügen. Sie können Beiträge für später planen oder wöchentlich, monatlich oder nach eigenem Zeitplan wiederholen lassen. Google prüft jeden Beitrag vor der Veröffentlichung, und zwei Details vermeiden Ablehnungen: Schreiben Sie keine Telefonnummer in den Text, wenn Google nicht prüfen kann, dass sie zu Ihrem Unternehmen gehört, und wenn Sie regulierte Produkte wie Alkohol oder Gesundheitsprodukte verkaufen, dürfen Sie zwar posten, aber nicht über diese Produkte.
Ideen für ein Unternehmen auf Teneriffa (Beispiele zum Anpassen, keine Rezepte):
- Restaurant: das saisonale Gericht mit Foto und einem Button zur Speisekarte, oder ein Abend mit Live-Musik als Veranstaltung.
- Hotel oder Apartments: ein Angebot für Langzeitaufenthalte im Winter, mit Datum.
- Ausflüge: die Termine der Woche oder ein geänderter Treffpunkt.
- Klinik oder Physiotherapie: Sommeröffnungszeiten oder eine neue Fachkraft, die Englisch oder Deutsch spricht.
5. Verbinden Sie das Profil mit Ihrer Website (und umgekehrt)
Ihr Profil sollte auf Ihre Website verlinken. Ihre Website sollte haben:
- LocalBusiness-Schema-Markup mit derselben Adresse, Telefon und Zeiten wie das Profil (konsistente NAP)
- Eingebettete Google-Karte auf der Kontaktseite
- "Buchen"- oder "Anrufen"-Button, der zur auf dem Profil beworbenen Aktion passt
Entscheidend ist die Einheitlichkeit: derselbe Name, dieselbe Adresse und dieselbe Telefonnummer im Profil, auf Ihrer Website, in Ihren sozialen Netzwerken und in jedem Verzeichnis, in dem Sie stehen. Wenn Sie Öffnungszeiten oder Nummer ändern, ändern Sie sie überall gleichzeitig.
Und ein gutes Profil ersetzt keine Website. Santos Barbertop, mein erster Kunde, hatte bereits über 116 Bewertungen und 4,9★ bei Google, aber mit seiner Vorlagen-Website stand die Suche „santos barber“ sieben Monate lang auf Seite 2. Mit der neuen Website war sie im September auf Seite 1, und in den ersten drei Monaten stand die Website bei Google in den Top 3 für „peluquería san isidro“. Die Daten finden Sie in der Fallstudie Santos Barbertop.
6. Attribute und Dienste
Attribute geben Kunden Details zu Ihrem Unternehmen, etwa ob es Sitzplätze im Freien oder WLAN gibt, und sie werden in Ihrem Profil in der Google Suche, auf Google Maps und auf anderen Google-Plattformen angezeigt. Laut Googles Hilfe zu Attributen wird Ihr Unternehmen möglicherweise bei Suchanfragen nach Orten mit diesen Attributen angezeigt, wenn Sie bestimmte Attribute hinzufügen. Manche bearbeiten Sie selbst unter Profil bearbeiten (Terrasse, WLAN, Barrierefreiheit, Zahlungsarten, vegetarische Optionen); andere, eher subjektive, beruhen auf den Meinungen von Besuchern. Das Ausfüllen dauert nur wenige Minuten. Markieren Sie nur, was stimmt: Ein "rollstuhlgerechter Eingang" mit einer Stufe ist eine schlechte Bewertung mit Ansage.
Bevor es um die Pflege geht, hier die gesamte Einrichtung in einer Tabelle, mit den Regeln von Google, die ich in den einzelnen Punkten zitiert habe:
| Schritt | Was zu tun ist | Regel oder Grenze von Google |
|---|---|---|
| Beanspruchen und bestätigen | Unternehmen in Google Maps suchen, Profil beanspruchen oder anlegen und mit einem Google-Konto bestätigen, das Sie selbst kontrollieren | Ohne Bestätigung erscheinen Ihre Fotos nicht. Ein Profil pro Unternehmen |
| Name | So wie auf Ihrem Schild, Ihren Belegen und Ihrer Website | Unnötige Zusätze können zur Sperrung des Profils führen |
| Kategorien | Als Hauptkategorie die spezifischste der Liste | Bis zu 9 weitere, so wenige wie möglich |
| Adresse oder Einzugsgebiet | Vollständige Adresse mit der Kartennadel an Ihrer Tür, oder die Orte, die Sie abdecken | Ein virtuelles Büro oder ein Postfach reicht nicht |
| Öffnungszeiten | Reguläre Zeiten, dazu Feiertage und einzelne Schließtage | Wenn Sie außerhalb der Saison schließen, als vorübergehend geschlossen markieren |
| Telefon | Eine Nummer, unter der jemand abnimmt | Hauptnummer und bis zu 2 weitere |
| Website | Ihre eigene Website, mit https | Je nach Kategorie auch Links für Reservierungen, Bestellungen oder die Speisekarte |
| Beschreibung | Was Sie anbieten, was Sie unterscheidet, wo Sie sind und in welchen Sprachen Sie bedienen | Höchstens 750 Zeichen, keine Links, kein Schwerpunkt auf Aktionen oder Preisen |
| Attribute | Terrasse, WLAN, Barrierefreiheit, Zahlungsarten, vegetarische Optionen: nur markieren, was stimmt | Manche bearbeiten Sie selbst; andere beruhen auf den Meinungen von Besuchern |
| Fotos | Logo, Titelbild, Außenansicht, Innenraum, Produkt und Team | JPG oder PNG, 10 KB bis 5 MB, empfohlen 720 × 720 Pixel (mindestens 250 × 250) |
| Videos | Ihr Betrieb oder Ihre Arbeit, wie sie wirklich sind | Bis 30 Sekunden, bis 75 MB, 720p oder höher |
Pflegeroutine
- Jede Woche: neue Rezensionen beantworten, die von Kunden hochgeladenen Fotos ansehen (in der Google Maps App) und etwas posten, wenn es Neuigkeiten gibt.
- Jeden Monat: besondere Öffnungszeiten für die nächsten Feiertage prüfen, neue Fotos hochladen, wenn sich etwas geändert hat, und die Leistung Ihres Profils ansehen. Google zeigt Ihnen unter anderem die Suchanfragen, über die man Sie gefunden hat, Anrufe und Klicks auf Ihre Website.
- Jede Saison: Öffnungszeiten anpassen, das Titelbild erneuern und, wenn Sie schließen, das Profil als vorübergehend geschlossen markieren. Wer im Hochsommer mit Ihren Winterzeiten vor verschlossener Tür steht, hinterlässt womöglich eine schlechte Bewertung.
Häufige Fragen
Was kostet ein Google Unternehmensprofil? Nichts: Google lässt Sie Ihr Unternehmen kostenlos hinzufügen oder beanspruchen. Und da man für ein besseres lokales Ranking nicht bezahlen kann, kostet es nur die Zeit, es vollständig und aktuell zu halten.
Darf ich "Teneriffa" oder "Costa Adeje" in den Namen schreiben? Nur wenn es Teil Ihres echten Namens ist, also auf Ihrem Schild steht. Sonst gehört die Gegend in die Adresse, das Einzugsgebiet und die Beschreibung.
Kann ich eine negative Bewertung löschen? Nein. Sie können darauf antworten und sie melden, wenn sie gegen Googles Regeln verstößt (zum Beispiel Spam, Beleidigungen oder jemand, der nie Kunde war). Ihre Antwort lesen auch künftige Kunden, schreiben Sie sie also mit Blick auf diese.
Wie oft sollte ich posten? Google gibt keine Häufigkeit vor. Posten Sie, wenn es etwas Nützliches für Kunden gibt: geänderte Öffnungszeiten, ein Angebot mit Datum, eine Veranstaltung. Wenn Sie es leicht vergessen, planen Sie wiederkehrende Beiträge.
Fazit
Ein vollständiges, aktuelles Google-Business-Profil ist die Grundlage des lokalen SEO auf Teneriffa. Es zu pflegen kostet kein Geld, nur Beständigkeit.
Das Profil ist ein Teil; der andere ist Ihre Website. Warum, erkläre ich in warum Ihr Unternehmen auf Teneriffa eine professionelle Website braucht, und wenn Sie interessiert, wie ChatGPT oder Perplexity Unternehmen nennen, in so erscheinen Sie in KI-Antworten.
Bei Teide Digital auditiere und optimiere ich Ihr Google-Business-Profil als Teil des Pakets, wenn ich Ihre Website liefere. Wenn Sie wissen möchten, wie Ihres heute steht, erstelle ich Ihnen ein kostenloses Video-Audit.




